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IDC meldet erneut rückläufigen Handheld-Markt

23.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Zählung der Marktforscher von IDC ist der weltweite Markt für Handhelds im zweiten Quartal aufgrund saisonaler Effekte und schwacher Nachfrage bei Consumern wie Unternehmen erneut zurückgegangen. Die ausgelieferten Stückzahlen sanken demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um sequentiell 10,2 Prozent auf 2,27 Millionen Einheiten.

"Dieses Quartal zeigt den Kampf des Marktes, über seine Wurzeln hinaus zu wachsen. Personal Information Management ist eine Killer-Applikation für 30 Millionen Menschen weltweit, aber es fehlt eine Anwendung, die Handheld-Geräte darüber hinaus attraktiv macht und von Techniken differenziert, die ähnliche Marktsegmente adressieren", konstatiert Analyst Ross Sealfon. "In Verbindung mit der weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit und einem zunehmend bevölkerten Markt werden es die Hersteller schwer haben, Marktanteile aufzubauen und zu halten."

Auf Seiten der Hersteller konnte Palm seine Marktführerschaft nach Stückzahlen mit 903.096 verkauften Geräte und 39,9 Prozent Marktanteil eindrucksvoll behaupten. Platz zwei belegt HP mit 381.000 verkauften "iPaqs" und 16,8 Prozent Market Share. Auf Platz drei rangiert mit Sony ein weiterer Palm-OS-Lizenznehmer, die Japaner verkauften 256.000 Geräte und erreichten damit 11,3 Prozent Marktanteil. Die Top 5 komplettieren die beiden Pocket-PC-Anbieter Dell (152.000 Stück/6,7 Prozent Marktanteil) und Toshiba (75.600 Stück/3,3 Prozent Marktanteil). Alle übrigen Hersteller teilen sich die verbleibenden 21,9 Prozent des Markts. (tc)