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IDC: LCD-Displays überholen Röhrenmonitore

20.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In diesem Jahr werden weltweit erstmals mehr Flachbildschirme als Röhrenmonitore verkauft, prognostizieren die Marktforscher von IDC. Demnach steigt 2004 die Nachfrage nach LCDs (Liquid Crystal Displays) um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das weltweite Umsatzvolumen beträgt voraussichtlich 47 Milliarden Dollar.

Hauptverantwortlich für den Trend sei die wachsende Produktion asiatischer Hersteller. Dies habe zur Folge, dass die Preise für 15- und 17-Zoll-Flachbildschirme rapide gesunken seien und weiterhin abnehmen werden.

In den USA sind 15-Zöller ab rund 300 Dollar und 17-Zoll-LCDs ab 400 Dollar zu haben. Wer hierzulande auf Schnäppchenjagd geht, bekommt die billigsten Geräte ab 290 beziehungsweise 360 Euro. IDC geht davon aus, dass ab 2005 nur noch wenig Nutzer LCDs mit Bilddiagonalen kaufen, die kleiner als 17 Zoll sind.

2007 wird die Zahl der ausgelieferten Flachbildschirme 119 Millionen erreicht haben. Zumindest in den Industrienationen habe dann der gute alte Röhrenmonitor ausgedient. Lediglich in Entwicklungsländern wird die alte Technik auch in drei Jahren noch Abnehmer finden. 30 Millionen Geräte werden 2007 dorthin exportiert werden, schätzen die Analysten. (lex)