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IDC: IT-Entscheider zeigen sich 2003 wieder spendabler

26.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IDC zufolge wollen 85 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr ihre IT-Investitionen im Vergleich zum Vorjahr stabil halten oder sogar steigern. Die Hälfte des Budgets ist laut Umfrage für den routinemäßigen Upgrade der IT-Infrastruktur vorgesehen, da viele Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren hier den Rotstift angesetzt hatten. IDC befragte für die Studie "CEO Perspectives - Global IT Spending Plans for 2003" rund 1000 CIOs und CEOs von Firmen aus den USA, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum.

Die Befragten machen allerdings ihre Ausgaben von einer Stabilisierung der weltweiten Konjunktur abhängig. So gaben viele Topmanager an, sie würden ihre Investitionen im weiteren Verlauf des Jahres auf den Prüfstand stellen und die Budgethöhe den Wirtschaftsprognosen und ihrer bisherigen Zufriedenheit anpassen. Die Hälfte der CEOs nannte geringe Profite und ein schlechtes Geschäftsklima als mögliche Gründe, die IT-Ausgaben wieder zu drosseln.

Wie IDC weiter herausfand, wird inzwischen bei knapp einem Drittel der IT-Investitionen die Entscheidung nicht von CIOs getroffen. Nach Ansicht der Marktforscher haben die Firmenchefs somit aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, als den IT-Entscheidern nahezu unbegrenzte Mittel zur Verfügung standen. Außerdem würden sich Abteilungsleiter zunehmend in die Budgetplanung einmischen, da es um den Erfolg ihres Bereichs gehe. (mb)