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IDC hebt PC-Wachstumsprognose an

20.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Marktforschungsinstitut IDC hat seine PC-Prognose für das laufende Jahr heraufgesetzt. Wegen der starken Konsumentennachfrage in Europa und Asien rechnen die Analysten, dass in der zweiten Jahreshälfte 2005 rund 110 Millionen PCs verkauft werden. Erfüllt sich diese Prophezeiung, würden im Gesamtjahr knapp 205 Millionen Rechner abgesetzt, das entspricht einem Plus von 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2004 hatten die Hersteller zwar noch ein Absatzwachstum um 15,3 Prozent verbucht. IDC war jedoch bislang davon ausgegangen, dass 2005 nur mit 11,4 Prozent mehr PCs über den Ladentisch wandern. So rechneten die Auguren, dass die Nachfrage von Unternehmen und Privatkunden nach drei guten Jahren deutlich abflacht. IDC prognostiziert nun weiterhin, dass der weltweite Zuwachs bei Firmenkäufen von 16,3 Prozent auf 11,7 Prozent sinkt. Im Consumer-Geschäft schreitet die Sättigung im US-Markt zwar voran, den Appetit der privaten PC-Käufer in Asien und Europa haben die Auguren jedoch bei ihrer früheren Prognose unterschätzt. Nun gehen sie davon aus, dass sich das weltweite Wachstum von 13,5 auf 18,3 Prozent beschleunigt, obwohl der Zuwachs in den USA von 8,9 auf 7,3 Prozent zurückgeht.

Ein Abflachen der Nachfrage im Consumer-Geschäft erwartet IDC nun 2006, insgesamt sollen die PC-Verkäufe dann nur noch um weniger als zehn Prozent zulegen. (mb)