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IDC: Das Service-Geschäft boomt

02.07.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Erhebungen der Marktforschungsgesellschaft International Data Corp. (IDC) ist der weltweite Markt für Computer-Services im vergangenen Jahr um elf Prozent auf ein Volumen von 49,9 Milliarden Dollar gewachsen. 45 Prozent des Gesamtmarktes entfielen dabei auf die USA, und auch in der Liste der führenden Dienstleister finden sich samt und sonders US-Unternehmen. Westeuropa ist mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Dollar oder 28 Prozent der zweitgrößte Service-Markt hinter den Vereinigten Staaten. Der asiatisch-pazifische Raum hinkt mit Dienstleistungsumsätzen von 1,8 Milliarden Dollar deutlich hinterher. Diese Region soll allerdings bis zum Jahr 2003 überdurchschnittlich zulegen - dem Rest der Welt prophezeit IDC ein Plus von 13 Prozent. Die Spitzenposition belegt bei den Anbietern belegte 1998 die IBM, die allein schon Service-Verträge im Wert von fünf Milliarden Dollar für sich beanspruchen kann. Der weltweite Service-Markt wird nach Ansicht der Auguren in vier Jahren bereits 90 Milliarden Dollar ausmachen.