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Aber oft zu teuer und ineffizient

IDC: Client-Management ist weit verbreitet

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Werkzeuge zur Verwaltung von Clients (Desktops, Notebooks, mobile Endgeräte) sind zwar in Europa weit verbreitet, aber oft nicht ausgereift und kostengünstig.

Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher der IDC in einer aktuellen Kundenbefragung. In immerhin 90 Prozent der befragten Unternehmen gibt es Praktiken für das Client-Management. Viele Anwender haben allerdings Probleme, damit Mehrwert zu erzielen, und leiden unter den hohen Kosten schon für Basisaufgaben wie Inventur, Patch- und Softwareverteilung sowie Asset Management.

"Getrieben von steigender Besorgnis über Sicherheit, Compliance und IT-Komplexität haben nicht nur IT-Infrastruktur-Veranwortliche, sondern auch IT-Leiter, CIOs und Interessengruppen aus den Fachabteilungen das Problem der Client-Verwaltung auf dem Schirm", sagt Matthew McCormack aus der European Systems Group von IDC. "Werkzeuge und Verfahren für Client Device Management sind weit verbreitet, jedoch stehen Unternehmen vor anhaltend großen Herausforderungen, wenn sie diese sinnvoll nutzen und Geld sparen wollen, weil die Integrationskosten hoch und die Erfolgsquoten niedrig sind."

Client Device Management wird aus Sicht der IDC auch im Jahr 2008 eine wichtige Rolle im Bereich IT-Infrastruktur-Management spielen. Neue Lösungen zielten darauf ab, viele der altbekannten Probleme aus der Vergangenheit zu beseitigen, beispielsweise bei der Interoperabilität mit anderen Infrastruktur- und Security-Tools. (tc)