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IDC benennt Technik-Trends

16.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Entwicklungen wie intelligenter Staub oder Roboterratten sind weit davon entfernt, im Alltag eingesetzt zu werden. Aber sie könnten eines Tages die Bedeutung haben, die heute dem Mikroprozessor oder der Computermaus zugesprochen wird, glauben die Analysten von IDC. Das Marktforschungsunternehmen hat sich in Forschungseinrichtungen und Universitäten umgesehen und die Entwicklungen benannt, denen es die größte Aussicht auf eine künftige Marktrelevanz bescheinigt. Dabei sei man sehr unorthodox vorgegangen, sagte Chef-Analyst John Gantz. Die Ratte, der Mitte 2002 Sensoren ins Hirn eingesetzt wurden, habe man ausgewählt, weil sie zeige, dass sich Informationen zwischen Lebewesen und Computern austauschen lassen. Intelligenter Staub, so genannter Smart Dust, fungiert als Mini-Sensor, der an für größere Geräte unzugängliche Stellen kommt. Er leitet gesammelte Informationen an

Rechner weiter. Daneben sind laut IDC winzige, nur wenige Nanometer große Röhrchen und Maschinen, Quantencomputer, Grid Computing, Mini-Transistoren und "Semantic Web" Trends, die sich durchsetzen werden. (lex)