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IDC: Ausgaben für IT-Sicherheit steigen weiter

26.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz gedeckelter IT-Budgets wird der Anteil der Ausgaben, der in IT-Sicherheit fließt, laut der "European Corporate Infrastructure Survey 2002" der IDc ansteigen. Die Studie lasse vermuten, dass Security für die CIOs inzwischen zur Herausforderung Nummer eins geworden sei. "Sicherheit entwickelt sich von der bloßen Notwendigkeit, Unternehmen gegen Bedrohungen zu schützen, in Zeiten von Collaborative Commere und Supply-Chain-Integration zu einem echten Business Enabler", erklärte IDCs Program Manager Thomas Raschke.

Die heutigen Investitionen seien aber noch mehrheitlich durch Angst vor Angriffen getrieben. Auch aufgrund wachsender Regulierung unterzögen sich derzeit viele Unternehmen einem Sicherheits-Audit, um Lücken in ihrer Gesamtplattform aufzudecken. Das Ergebnis von Investitionen in Security wird positiv bewertet: 23 Prozent der Befragten haben einen unerwartet hohen Return on Investment erzielt.

Die gegenwärtig populärsten Sicherheitstechniken in europäischen Unternehmen sind IDC zufolge Antivirus-Software, Firewall-Software sowie Hardware-basierende Firewall-Geräte. Als kommende Trends haben die Auguren PKI (Public Key Infrastructure) und SSO (Single Sign-On, vermehrt auch als Identity Management bezeichnet) ausgemacht. 17 beziehungsweise 14 Prozent der europäischen Anwender wollen diese im Laufe der kommenden zwöf bis 36 Monate implementieren. (tc)