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IBS verbucht Umsatzschwund im dritten Quartal

05.11.2004

Wie bereits vor einem Monat angekündigt, wird die IBS AG ihre Umsatzziele im laufenden Geschäftsjahr verfehlen. Schuld daran ist ein Umsatzeinbruch im dritten Quartal, den der Anbieter von Tools für das Qualitäts-, Produktions- und Service-Management auf eine Reihe von "konjunkturell bedingten Auftragsverschiebungen" zurückführt.

Die Einnahmen gingen von 5,13 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,48 Millionen Euro zurück. Das Nettoerergebnis verschlechterte sich auf minus 1,06 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte IBS noch einen Nettogewinn in Höhe von 235.000 Euro ausgewiesen. Damit ist der Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres von 14,8 Millionen auf 13,1 Millionen Euro gesunken. Das Nettoergebnis schrumpfte von plus 626. 000 auf minus 513.000 Euro.

Nach Einschätzung des Vorstands handelt es sich bei den Auftragsverschiebungen allerdings nur um ein temporäres Phänomen. Die ausgebliebenen Aufträge würden sich nun auf das vierte Quartal verschieben, wovon auch die neue Vertriebsstruktur profitieren werde. Für die kommenden Jahre sei das Unternehmen ebenfalls gut aufgestellt. (sp)