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IBS AG steigert Umsatz um 58 Prozent

24.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die IBS AG, Anbieter von Tools für das Qualitäts-Management, konnte ihren Umsatz im ersten Quartal 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 9,9 Millionen Euro steigern. Aufgrund höherer Kosten rutschte das Unternehmen aus der Nähe von Koblenz aber auf operativer Basis in die roten Zahlen: Vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbuchte IBS einen Verlust von 370 000 Euro nach einem Ebit-Gewinn von 199 000 Euro im Vorjahresquartal. Das Nettodefizit kletterte von 190 000 auf 350 000 Euro.

Das Unternehmen begründete das negative Ergebnis mit gesteigerten Marketing- und Vertriebsanstrengungen. Diese wurden vorgenommen, um die Auftragslage für den Rest des Jahres abzusichern. Außerdem kam es durch das Abarbeiten größerer Aufträge aus dem Vorjahr zu erhöhten Produktionskosten. Dennoch bezeichnete IBS-Vorstand Jürgen Schröder den Berichtszeitraum als Rekordquartal: So habe man statt den erwarteten rund 15 bereits zwanzig Prozent des anvisierten Jahresumsatzes erwirtschaftet. Die Auftragseingänge liegen mit 7,5 Millionen Euro ebenfalls deutlich über Plan. (mb)