Web

 

IBMs z800-Familie bekommt Zuwachs

22.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat mit dem "0E1" ein neues Einsteigermodell seiner Mainframe-Modellreihe "z800" angekündigt. Die bisher kleinste Konfiguration "0A1" mit 80 MIPS Rechenleistung wurde beim gleich teuren neuen "Baby Mainframe" per Microcode auf 40 MIPS "heruntergebremst" - die gilt allerdings nur für traditionelle Großrechnerprogramme unter z/OS, OS/390 oder VM/VSE. Ebenfalls eingebaut ist ein dedizierter Prozessor für die Verwendung mit Linux; dieser arbeitet laut Hersteller ungebremst mit 185 MIPS. Nach Angaben von Big Blue lassen sich durch diese Konfiguration die Softwarekosten um "etwa ein Viertel" reduzieren.

Linux- und Standardprozessor kommunizieren per "Hypersockets" über den Hauptspeicher; ein Parallel-Sysplex-Cluster für Hochverfügbarkeit ist mit dem Mini-Mainframe ebenso möglich wie logische Partitionierung. Als Zielgruppe fasst der Hersteller Anwender ins Auge, die eine Migration ihrer vorhandenen Großrechnerumgebung auf 64-Bit-Technik planen oder kleinere Server konsolidieren möchten. (tc)