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IBMs Verluste im Festplattengeschäft höher als erwartet

10.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wegen unerwartet hoher Verluste im Festplattengeschäft hat IBM bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities Exchange Commission) die Dringlichkeit des geplanten Verkaufs seiner Harddisk-Sparte an den japanischen Konzern Hitachi angemahnt. Einem Schreiben an die SEC zufolge hat der Geschäftsbereich im vergangenen Jahr 423 Millionen und im ersten Quartal dieses Jahres noch einmal 92 Millionen Dollar Verlust verursacht. Weitere Details hierzu will IBM anlässlich der Veröffentlichung der Quartalszahlen in der nächsten Woche bekannt geben.

IBM und Hitachi hatten sich vor einem Monat darauf geeinigt, dass die Japaner das Festplattengeschäft von Big Blue schrittweise übernehmen (Computerwoche online berichtete). Im Rahmen der Vereinbarung zahlt Hitachi 2,05 Milliarden Dollar für einen Großteil der Sparte und übernimmt den Rest im Laufe der kommenden drei Jahre. (sp)