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IBMs Services-Repository soll im Herbst kommen

13.06.2006
Für IBM-Kunden ein elementarer Schritt in Richtung Service-orientierte Architekturen.

Voraussichtlich im Oktober will IBM eine der wichtigsten Komponenten für Service-orientierte Architekturen (SOAs) auf den Markt bringen. Unter der Bezeichnung "Websphere Services Registry and Repository" hat der Konzern eine Lösung entwickelt, mit deren Hilfe Unternehmen Web-Services registrieren und ihre Verfügbarkeit beziehungsweise ihren Aufruf publizieren können. Solche Dienste können den Web-Services-Standards folgend aus gekapselten Funktionen interner Anwendungen, aus neu geschaffenen oder von außen angebotenen Softwarekomponenten bestehen. Ein Vorteil der zentralen Registry besteht unter anderem darin, dass sie Unternehmen zur Standardisierung der Objektschnittstellen zwingt, damit ein Auffinden der Dienste sowie deren Interoperabilität untereinander möglich werden. Dies gilt als entscheidende Voraussetzung dafür, der Forderung nach Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten ein gutes Stück näher zu kommen.

Das neue Websphere-Produkt befindet sich derzeit bei fünf Unternehmen im Alphatest. Es ist kompatibel zu Version 3 des Web-Services-Standards Universal Description, Discovery and Integration (UDDI) und erlaubt den Aufbau mehrerer Datenspeicher, die sich untereinander synchronisieren lassen. Außerdem ist eine Integration mit dem Websphere Studio Asset Analyzer, der Configuration Management Databse (CMDB) von Tivoli sowie diversen Rational-Produkten geplant. (ue)