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IBMs PC-Sparte seit 2001 in den roten Zahlen

03.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach dem Verkauf seiner PC-Sparte an die chinesische Lenovo Group legt IBM die Karten auf den Tisch: Schon seit dem Jahr 2001 habe die Division rote Zahlen geschrieben, räumt der Konzern in einem Bericht an die US-Börsenaufsicht ein. Demzufolge liefen von 2001 bis 30. Juni 2004 Verluste von insgesamt 965 Millionen Dollar auf. Die Umsatzerlöse betrugen im gleichen Zeitraum 34,1 Milliarden Dollar. Im ersten Halbjahr 2004 habe sich das Defizit im Vergleich zum Vorjahr noch ausgeweitet. Anfang Dezember 2004 erklärte IBM, das PC-Geschäft für 1,25 Milliarden Dollar an Chinas größten PC-Anbieter zu verkaufen. Mit dem Deal erhält Big Blue zudem eine 18,9-prozentige Beteiligung an Lenovo. (wh)