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IBMs PC-Einheit gab 1000 Mitarbeitern den Laufpass

27.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen weitreichender Kostensenkungen hat IBM in diesem Jahr mehr als zehn Prozent seiner 10 000 Mitarbeiter in der PC-Division entlassen. Das geht aus einem Bericht des "Wall Street Journal" hervor, das sich auf eine IBM-interne Nachricht des vor kurzem ausgeschiedenen PC-Chefs David Thomas beruft. Um seiner Mitteilung zu den drastischen Restrukturierungsmaßnahmen jedoch die Schärfe zu nehmen, soll der Manager unter anderem auf wachsende Einnahmen aus dem Direktvertrieb und Kostensenkungen hingewiesen haben. Laut Thomas werde die Einheit im dritten Quartal wieder schwarze Zahlen schreiben. Die PC-Division, die im zweiten Fiskalquartal einen operativen Verlust von 69 Millionen Dollar meldete, will ihre Kosten jährlich um eine Milliarde Dollar reduzieren. Thomas hatte vor wenigen Tagen überraschend seinen Hut bei IBM genommen. Er wird durch Robert Moffat ersetzt (CW Infonet berichtete).