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IBMs neue digitale Geldbörse spricht ECML

15.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat die neue Version 2.1 seiner "Consumer Wallet" vorgestellt. Diese digitale Geldbörse können Firmen auf ihren E-Commerce-Sites installieren und damit Kunden den Einkauf wesentlich einfacher machen, weil sie nicht bei jeder Transaktion ihre persönlichen Daten komplett neu eintippen müssen. Das Tool unterstützt den gerade verabschiedeten Standard ECML (E-Commerce Modelling Language), auf den sich alle wichtigen IT- und Kreditkartenunternehmen verständigt haben (CW Infonet berichtete). Mit der Vorgängerversion 1.2 der Wallet war IBM vor allem in den USA wenig erfolgreich, weil diese ausschließlich das technisch aufwendige Verschlüsselungsverfahren SET (Secure Electronic Transactions), nicht aber den von Netscape entwickelten De-facto-Standard SSL (Secure Sockets Layer) unterstützt hatte. Unternehmen müssen für die bereits in 24 Sprachen verfügbare Consumer Wallet eine einmalige Gebühr bezahlen, die von der Größe der entsprechenden Site abhängt und laut IBM bei 50 000 Dollar beginnt. Im laufenden Betrieb werden keine weiteren Gebühren fällig.