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IBM wird zweite Foundry für Nvidias Gforce-Chips

26.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Nvidia meldet IBM nach der Restrukturierung seiner Technology Group einen strategisch wichtigen neuen Auftraggeber für die Chipfertigung. Big Blue soll ab dem Sommer "Gforce"-Grafikbeschleuniger produzieren. Nvidia hatte bislang ausschließlich mit Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) kooperiert, suchte aber nach zusätzlicher Kapazität und will seine Abhängigkeit von einem einzigen Contract Manufacturer verringern.

Die Markteinführung des neuen Highend-Chips "Geforce FX" hatte unter anderem deswegen verschoben werden müssen, weil TSMC gerade von einem 180- auf einen 130-Nanometer-Fertigungsprozess umstellte. IBM wird nicht näher spezifizierte Nvidia-Chips gleichfalls in 130-Nanometer-Technik herstellen. Von spezielleren Techniken der Armonker, beispielsweise Silicon-on-Insulator (SoI), macht Nvidia vorerst keinen Gebrauch, schließt dies aber für die Zukunft nicht aus. (tc)