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IBM: Web-Services sparen Kosten und Zeit

21.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auch wenn noch viel zu tun sei, gehe die Entwicklung von Web-Services schnell voran, sagte Rod Smith, bei IBM verantwortlich für neue Technologien, in einer Keynote auf der Konferenz Next-Generation Web Services in San Franzisko. Der entscheidende Vorteil gegenüber anderen Technologien läge darin, dass sich die Systeme verschiedener Hersteller wie IBM, Oracle und Microsoft integrieren ließen. Außerdem könnten Verbindungen zu Kunden und Partnern sehr schnell aufgebaut werden.

Als Referenz für den Einsatz von Web-Services führte Smith unter anderem die hauseigene Handelsplattform E2Open.com an. Laut E2Open-Vice-President Lorenzo Martinelli lassen sich mit Hilfe von Web-Services Partner um 50 Prozent schneller in den Geschäftsprozess einbinden als mit herkömmlichen Systemen. Dabei spare die neue Technologie 70 Prozent der Kosten ein.

Es gebe aber noch ungelöste Probleme, zum Beispiel beim Aufbau von Workflows, so Smith. Auch Standards müssten noch in einigen Bereichen entwickelt werden. (lex)