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IBM versüßt Regatta-Upgrades

13.08.2004

Während IBM an der Einführung der neuen, auf dem Power5-Prozessor basierenden eServer p5 ("Squadron") arbeitet, muss es weiter versuchen, auch noch die bisherigen Power4+-Regatta-Maschinen loszuwerden. Dabei sollen den Vertrieblern und Channel-Partnern laut "Computerwire" neue Rabatte und Preissenkungen helfen.

Seit letzter Woche und noch bis zum 24. September gilt das Angebot "pSeries Power4+ Technology Upgrade". Kunden mit "p670" oder "p690" können dabei ihre vorhandenen Multi Chip Modules (MCM) mit 1,1 oder 1,3 Gigahertz Takt (Power4) auf Power4+-MCM mit 1,5, 1,7 oder 1,9 Gigahertz updaten und erhalten dabei 57 Prozent Rabatt. Allerdings muss dabei auch die Kapazität erweitert werden. Ein p670-Kunde mit vier aktivierten 1,1-GHz-Cores erhält den Rabatt beispielsweise beim Kauf eines 1,5-GHz-MCM mit acht Cores.

Daneben gibt es das Angebot "pSeries 670 and pSeries 690 CUoD MCM" für Kunden, die zusätzliche Prozessoren in einer Capacity-Update-on-Demand-Konfiguration erwerben. Wer hier ein MCM mit acht aktivierten Cores erwirbt, dem legt Big Blue noch ein weiteres mit vier aktivierten Cores kostenlos drauf. p670-Besitzer erhalten so maximal ein MCM, denn die Maschine hat insgesamt nur zwei MCMs. Bei der p690 können Kunden ein oder zwei MCMs erwerben und erhalten dann ein oder zwei mit der Hälfte Cores aktiviert dazu.

Last, but not least hat IBM die Kosten für das Upgrade einer p670 auf p690 reduziert. Das neue Chassis gibt es nun für 100.000 Dollar, und für die "Upgrades" der MCMs fallen überhaupt keine Kosten mehr an. Obwohl die p670 eigentlich nichts weiter als eine halbierte p690 ist, verlangte Big Blue in der Vergangenheit 268.000 Dollar für das Upgrade der zentralen Elektronikeinheit und dann noch allerhand für das Umsetzen der Prozessoren von der p670 in die p690 - beispielsweise 90.900 Dollar für ein Power4+-MCM mit acht aktiven 1,5-GHz-Cores oder 58.275 bei einem Power4-MCM mit 1,1 Gigahertz Takt. (tc)