IBM verkauft den Code von Copics

14.01.2000

MÜNCHEN (gfh) - Neue Perspektiven eröffnen sich möglicherweise für die Anwender der betagten, auf IBM-Großrechnern laufenden Fertigungssoftware "Copics". Die IBM hat den Sourcecode und alle Rechte an den US-Anbieter The Fredrick Group, Cumming, Georgia, verkauft. Anders als die IBM, die den Code schon seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr pflegt, hat der bisherige USPartner die Software zum Beispiel um Internet-Features erweitert. Außerdem soll sie nun auf verschiedene Unix-Plattformen portiert werden. Da The Fredrick Group auch die europäischen Rechte an Copics erworben hat, können sich nun auch deutsche Unternehmen neue Gedanken über eine Zukunft mit Copics machen. Hierzulande sollen 17 Firmen mit Jahr-2000-fähigem Copics arbeiten