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IBM verbessert Mainframe-Virtualisierung

06.02.2007
IBM hat die neue Version 5.3 seiner Virtualisierungslösung "z/VM" für die hauseigenen Großrechner angekündigt.

Verbessert haben die Entwickler darin unter anderem die Skalierbarkeit. Auf einer einzigen Kopie sollen sich laut internen Tests von Big Blue mehr als 1000 virtuelle Images fahren lassen - mehr schaffe in der Branche keiner. Außerdem unterstützt z/VM 5.3 nun bis zu 32 Prozessoreinheiten; zuvor lag die Grenze bei 24.

Zu den weiteren Neuerungen gehört ein LDAP-Verzeichnisdienst mit flankierenden Client-Services für Nutzerauthentifizierung, -autorisierung und -Auditing. Zusätzliche Sicherheit verspricht der Hersteller durch die Benutzung von Passwort-Phrasen sowie hardwarebasierende Verschlüsselung im hauseigenen Bandspeicher "System Storage TS 1120".

z/VM unterstützt klassische Großrechnersysteme wie z/OS, z/VSE oder z/TPF, unterstützt aber auch einen reinen Linux-Betrieb. Diesen Weg geht beispielsweise das US-amerikanische Marist College. Es hostet auf einem Systems z9 Business Class derzeit über 600 Linux-Images für ein studentisches Forschungsprojekt. "Die Skalierbarkeit von z/VM erlaubt uns, den Studierenden Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die wir uns nicht hätten leisten können, wenn wir jedem die physikalische Hardware hätten hinstellen müssen", freut sich Martha McConaghy, Strategic Planner and Project Manager der Universität.

Für die z/VM-Verwaltung empfiehlt sich aus Sicht der IBM der "Omegamon XE" von IBM Tivoli zur Überwachung und Steuerung von Workloads für virtuelle Maschinen, Gruppen, Antwortzeiten und LPAR-Reporting. (tc)