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IBM und Verisign schmieden Technologiepakt

22.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Unternehmen IBM und Verisign haben eine weit reichende Partnerschaft geschlossen, in deren Rahmen sie gemeinsame Sicherheitstechnologien und -services entwickeln und anbieten wollen. IBM Global Services wird Verisigns Internet-Security-Lösungen vermarkten. Außerdem wollen die neuen Partner bei der Entwicklung von Management-Diensten zusammenarbeiten, über die Firmen die Zugriffsrechte ihrer Mitarbeiter auf bestimmte Unternehmensdaten regeln können. Beispielsweise hätte ein Angestellter im Personalwesen nur Zugang zu den Anwendungen und Daten, die für seinen Arbeitsbereich relevant sind. Der neue Service soll im Sommer 2002 starten. Für die Entwicklung und das Hosting dieser "Entitlement"-Dienste wird IBM Software und Server an Verisign liefern. Finanzielle Details des Deals wurden nicht veröffentlicht.

Unabhängig davon gab Verisign die Entlassung von rund 100 Mitarbeitern oder drei Prozent seiner Belegschaft bekannt. Die Stellenstreichungen fanden vor allem in der so genannten Mass-Market Division des Unternehmens statt, das Sicherheits-, E-Commerce- und Domain-Produkte an kleinere Unternehmen und Privatanwender verkauft. In anderen Firmeneinheiten stelle Verisign jedoch nach wie vor neue Mitarbeiter ein, erklärte ein Unternehmenssprecher. (ka)