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IBM und Lloyds TSB unterzeichnen 725 Millionen Euro Deal

07.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM und die britische Bank Lloyds TSB haben einen 725 Millionen Euro schweren Vertrag über den Aufbau einer neuen Netzinfrastruktur unterzeichnet. Im Rahmen des auf sieben Jahre angelegten Vertrages soll IBM das traditionelle Sprachnetz der Bank in ein modernes konvergentes Netz für die Sprach- und Datenkommunikation umbauen.

Als strategischer Partner steht IBM dabei Lloyds bei der Entwicklung eines nationalen Glasfaser-, DSL-, und MPLS-Netzwerks zur Seite. Diese Infrastruktur soll dann sowohl Daten- als auch Sprachdienste unterstützen. Den Betrieb und die Steuerung des Netzes übernimmt während der sieben Jahre der virtuelle Netzbetreiber Vanco für insgesamt 19,1 Millionen Pfund. Das Glasfasernetz selbst stellt der Netzanbieter Vtesse Networks bereit. Über das Netz will Llyods alle Geschäftsstellen und Geldautomaten anbinden. Zudem umfasst das Projekt die Implementierung von rund 70 000 IP-Telefonen und stellt damit eine der größten VoIP-Implementierungen Europas dar.

(hi)