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IBM übernimmt AXAs Hardware

28.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM Global Services übernimmt im Rahmen eines auf sechs Jahre befristeten Outsourcings die weltweiten Computersysteme des französichen Versicherungs- und Finanzdienstleistungs-Konzerns AXA. Der Deal hat ein Volumen von rund einer Milliarde Dollar. Anders als bei den meisten ähnlich gelagerten Verträgen bleiben die für den Betrieb der Rechenanlagen zuständigen IT-Experten aber Mitarbeiter von AXA und wechseln nicht auf die Payroll von Big Blue. Grund dafür sind nach Angaben von Frank Kern, Manager von Global Services in Paris, ansonsten anstehende langwierige Verhandlungen mit Gewerkschaften.

AXA wird im Zuge des Hardware-Outsourcings On-demand-Kunde und bezahlt IBM nur für die tatsächliche genutzte Rechenleistung und Storage-Kapazität. IBM seinerseits will Kosten sparen, indem es bislang vorhandene 4500 Server in 900 größeren Systemen konsolidiert. (tc)