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IBM stellt mehr Mitarbeiter ein als geplant

12.08.2004

IBM will in diesem Jahr nicht wie zunächst geplant 15.000, sondern gleich 18.800 neue Mitarbeiter einstellen. Ein Drittel der neuen Stellen entsteht in den USA, die übrigen im Rest der Welt, vor allem in den boomenden Bereichen Global Services und Business Consulting. Ende des Jahres soll die Belegschaft dann über 330.000 Mitarbeiter umfassen im Vergleich zu 319.000 zu Ende 2003.

Das wäre die größte Mannstärke seit 1991, als Big Blue 344.000 Menschen beschäftigt hatte. Anschließend baute der zwischenzeitlich ums Überleben kämpfende Konzern massiv Stellen ab, um seine Kostenstruktur anzupassen. Schon 1994 waren nur noch 219.000 IBM-Mitarbeiter in Lohn und Brot.

Ein Teil der Neueinstellungen werde durch natürliche Fluktuation und das IBM-übliche "Skills Rebalancing" wieder ausgeglichen, erklärte Firmensprecher Edward Barbini. Bei den genannten Zahlen seien keine Mitarbeiter eingerechnet, die im Zuge von Outsourcing-Deals zu den Armonkern wechseln. (tc)