Multi-Milliarden-Dollar-Deal

IBM soll Unicredit-IT modernisieren

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IBM und Unicredit haben einen Zehnjahresvertrag über mehrere Milliarden Dollar unterzeichnet, um die IT-Infrastruktur der Bank zu modernisieren und transformieren.
Zentrale der Unicredit-Holding in Mailand
Zentrale der Unicredit-Holding in Mailand
Foto: Unicredit

Dazu gründen Unicredit Business Integrated Solutions (weltweiter IT-Dienstleister der Großbank) und IBM ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen. Die Rechenzentren der Bank sollen einer Mitteilung zufolge nach und nach Cloud-Lösungen von IBM nutzen. Erklärte Ziel sind mehr Flexibilität, eine höhere Effizienz und die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte. Kunden sollen diese dann sicher und zuverlässig über die Cloud beziehen.

In das Joint Venture entsenden beide Unternehmen Mitarbeiter aus Italien, Deutschland, Österreich, der Slowakei und Tschechien. Die gebündelte IT- und Branchen-Expertise will der neue IT-Dienstleister auch anderen Finanzdienstleistern und Organisationen anbieten.

IBM und Unicredit wollen überdies ein "Value Creation Center" aufbauen, das Trends im Banken- und IT-Umfeld aufspüren und modernste Technologien möglichst schnell in die IT-Infrastruktur der Bank integrieren soll. Ferner sollen Analyselösungen aus der Cloud dabei helfen, die Handelsmechanismen der Finanzmärkte besser zu verstehen und vorauszusehen ("Predictive Analytics").