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IBM-Software sichert drahtlose Netze ab

17.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat eine Software entwickelt, mit der sich Wireless LANs (WLANs) vor so genannten "Drive-by-Hacking"-Attacken schützen lassen sollen. Beim Drive-by-Hacking suchen Hacker Hot-Spots, die einen unverschlüsselten Zugang zum WLAN bieten, melden sich am Netz an und spionieren Daten aus. "Wireless Security Auditor" (WSA) wird auf den Clients eines 802.11-Netzes installiert und übermittelt Prüfsummen an den Server. Deren Auswertung soll dem Administrator Aufschluss über die Konfiguration der Hot-Spots geben. So sollen Sicherheitslücken erkannt und geschlossen werden können. Die Software läuft bislang auf Linux-Rechnern und iPAQ-PDAs (Personal Digital Assistants). Eine Version für Windows ist laut IBM ebenfalls geplant. Wann WSA auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. (lex)