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IBM setzt bei PC-Servern verstärkt auf Linux

25.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM liefert seine "Netfinity"-PC-Server künftig auf Wunsch auch mit vorinstalliertem Linux als Betriebssystem aus. Kunden haben dabei die Wahl zwischen den Distributionen von Caldera Systems, Red Hat Software sowie Turbolinux. In Japan wird IBM mit dem "Netfinity 1000" sogar eine Maschine vertreiben, die erstmals ausschließlich mit Linux zu haben ist.

Laut Produkt-Manager Jay Bretzman liefert Big Blue bislang zwischen acht und zehn Prozent seiner Server mit dem Open-Source-Unix aus, möchte diesen Anteil mittelfristig aber auf bis zu 20 Prozent steigern. Größtes Hemmnis für eine stärkere Verbreitung ist laut Bretzman derzeit noch immer die ungenügende Mehrprozessorunterstützung von Linux.