Incident-Response-Lösung

IBM schnappt sich IT-Security-Guru Bruce Schneier

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Mit dem Kauf von Resilient Systems holt sich IBM auch den IT-Sicherheitsexperten Bruce Schneier ins Team.
Zu den 100 Sicherheitsexperten, die mit Resilient zu IBM wechseln sollen, gehört auch Bruce Schneier.
Zu den 100 Sicherheitsexperten, die mit Resilient zu IBM wechseln sollen, gehört auch Bruce Schneier.
Foto: Resilient Systems

Dass ITK-Sicherheit neben Cognitive Computing und Analytics zu den Wachstumsmärkten für IBM zählen soll, hat CEO Virginia Rometty immer wieder deutlich gemacht. Nun lässt sie den Worten Taten folgen und kündigt die Übernahme von Resilient Systems an, einen mehrfach ausgezeichneten Betreiber einer Incident-Response-Plattform.

Die Lösung von Resilient hilft Anwender dabei, Prozesse aufzusetzen und zu automatisieren, mit denen schnell auf Sicherheitsvorfälle im Unternehmen - etwa Cyberattacken oder der Verlust von Endgeräten - reagiert werden kann. IBM kann damit eigenen Angaben zufolge eine integrierte End-to-End-Plattform anbieten, die Analytik, Forensik, Schwachstellen-Management und das schnelle Reagieren auf Sicherheitsvorfälle integriert.

Zu den 100 Sicherheitsexperten, die mit Resilient zu IBM wechseln sollen, gehört auch Bruce Schneier, der in der Szene als Kryptografie- und Security-Guru gilt. Die Übernahme soll im Laufe des Jahres abgeschlossen werden, Details über die Übernahmekonditionen wurden nicht bekannt. Die Übernahme von Resilient ist nur ein Baustein in IBMs Ausbau des IT-Sicherheitsgeschäfts. Im vergangenen Jahr wurden 1000 Spezialisten angeheuert. Mit Mark van Zadelhoff benannte Big Blue zudem einen Topmanager für diese Division.

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IBM hat zudem die "X-Force Incident Response Services" angekündigt, eine Reihe von Diensten und Lösungen, mit denen sich Anwender gegen Cyberattacken wehren können. Resilients Plattform soll eine Schlüsselkomponente dieses Dienstes werden - ebenso IBMs "QRadar Security Intelligence Platform". Die meisten Unternehmen haben derzeit keine Incident-Response-Planung, berichtet das Ponemon Institute in einer Studie - für IBM also ein Geschäft mit Zukunft. (mb)