Cloud Computing

IBM offeriert Beratung für die IT in der Wolke

Wolfgang Herrmann ist Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO. Zuvor war er Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel und stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Cloud Computing, Data Center, Virtualisierung und Big Data.
Mit branchenspezifischen und technischen Beratungsangeboten erweitert IBM sein Portfolio in Sachen Cloud Computing.

Seit der Ankündigung seiner Blue-Cloud-Initiative vor gut einem Jahr baut IBM sein Angebot für das gewinnträchtige Marktsegment Cloud Computing aus. Mit der jüngsten Ankündigung unterstreicht der IT-Konzern vor allem das Know-how seiner Dienstleistungssparte. So bietet die Organisation IBM Global Business Services ab sofort branchenspezifische Consulting-Dienste. Die Experten verwenden ein betriebswirtschaftliches Modell, um die Kosten für den Aufbau interner Clouds oder den Transfer von Daten und Anwendungen in ein externes Cloud-Modell abzuschätzen. Auch ein hybrides Modell aus intern und extern erbrachten Diensten werde dabei bewertet, so der Anbieter.

Mit Cloud Computing oder über ein Netzwerk erbrachte Services und Software könnten Kunden bis zu 80 Prozent an Fläche sowie 60 Prozent an Strom- und Kühlungskosten sparen, werben die Marketiers. Die Auslastung von IT-Systemen lasse sich verdreifachen. Um das Nutzenpotenzial auszuschöpfen, bietet IBM eine ganze Reihe technologiespezifischer Beratungs-, Design- und Implementierungs-Services. Die Konzernsparte IBM Global Technology Services etwa will Kunden dabei helfen, Cloud-Infrastrukturen zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben. Die Berater erstellen dazu gemeinsam mit den Nutzern eine Roadmap, um deren IT-Umgebungen effizienter zu gestalten und den Return-on-Investment (RoI) sowie die Energiebilanz zu verbessern.

Last, but not least hat IBM das kritische Thema Sicherheit in Cloud-Computing-Umgebungen als Marktchance entdeckt. Entsprechende Services sollen Cloud-Nutzer in die Lage versetzen, in Sachen Security und Compliance ein mindestens ebenso hohes Niveau wie das von klassischen internen IT-Landschaften zu erreichen. Dazu würden beispielsweise sogenannte Trusted Virtual Domains sowie Authentifizierungs- und Policy-Management-Techniken beitragen. Beim Entwickeln der diversen Sicherheitsdienste haben laut IBM Hardware, Software, Dienstleistungs- und Forschungsabteilungen eng zusammengearbeitet.