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IBM lockt Solaris-Kunden auf Linux

13.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Pünktlich zur <a href="http://" www.linuxworldexpo.com="www.linuxworldexpo.com" target="_blank">LinuxWorld</a> in San Francisco nimmt <a href="http://www.ibm.com" target="_blank">IBM</a> den Erzrivalen <a href="http://www.sun.com" target="_blank">Sun Microsystems</a> ins Visier. Ein breit angelegtes Migrationsprogramm soll Solaris-Anwendern den Umstieg auf eine Linux-basierende IT-Infrastruktur schmackhaft machen. Big Blue hat dazu ein Team an Open-Source-Experten aus der Taufe gehoben, das im ersten Schritt die IT-Landschaft wechselwilliger Sun-Kunden analysieren soll. Davon ausgehend entwerfen die Berater dann einen detaillierten Migrationsplan; zu den Service-Angeboten zählt auch eine Liste der Nutzeneffekte, die ein Umstieg bewirken soll. Big Blue stützt sich dabei insbesondere auf eine TCO-Studie (Total Cost of Ownership) der US-Beratungsfirma Robert Frances Group. Darin werden Linux im Vergleich zu Solaris erhebliche Kostenvorteile sowohl bei der

Implementierung als auch im laufenden Betrieb zugeschrieben. Über einen Zeitraum von drei Jahren könnten Nutzer des quelloffenen Betriebssystems rund 475 000 Dollar sparen, argumentieren die Autoren. Weil das Migrationsteam der IBM eng mit den Kollegen aus dem Vertrieb zusammenarbeitet, wird den bisherigen Sun-Kunden auch die Anschaffung entsprechender Hardware aus der eServer-Linie nahegelegt. IBM stellt auf der Messe in San Francisco mehrere neue Intel-basierende Server für das Open-Source-Betriebssystem vor. (wh)