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IBM kooperiert mit VMware

30.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM bietet künftig direkt den virtuellen Server "ESX Server" von VMware an. Außerdem leistet der Hersteller auch Support für die Software, die eine Lücke in IBMs Portfolio schließt. Denn der Hersteller hat zwar ähnliche Tools für RISC-Server und Mainframes, nicht aber für Intel-Server. Nach Angaben von Deepak Advani, Vice President der xSeries-Server-Abteilung, ist geplant, die hauseigenen Management-Tools, zum Beispiel IBM Director Server Management, in den ESX Server zu integrieren.

Das VMware-Tool unterstützt laut Hersteller Systeme mit bis zu 64 Gigabyte Hauptspeicher, wobei sich jeder virtuellen Maschine bis zu 3,6 Gigabyte zuteilen lassen. Außerdem können Prozessorkapazitäten, Festplattenplatz und Netzwerkbandbreiten gezielt auf einzelne Emulationen verteilt werden. Dabei emuliert die Software maximal 64 Rechner auf einem Server. Die IBM-Version von ESX Server kostet 4200 Dollar für ein Dualprozessor-System. Für Server mit bis zu acht CPUs schlägt die Lizenz mit 11.200 Dollar zu Buche. (lex)