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IBM: Keine AMD-Chips mehr für nordamerikanische PCs

14.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM wird vorerst keine "Athlon"- und "Duron"-Prozessoren von Advanced Micro Devices (AMD) mehr verbauen. Obwohl - anders als etwa bei Compaq oder Hewlett-Packard - nie groß beworben, waren die Chips des Intel-Rivalen seit September vergangenen Jahres als Built-to-order-Option in US-amerikanischen Consumer-Modellen von Big Blue sowie zwei Konfigurationen für den kanadischen Markt erhältlich - aus Sicht vieler Beobachter ein symbolischer Sieg für AMD im Kampf gegen den übermächtigen Erzrivalen Intel. IBM-Sprecher Bob Page begründete die Entscheidung gestern mit einer "Straffung" seiner Endkunden-Produktlinie.