Freitagsgerücht

IBM interessiert sich für die Unternehmenssparte von RIM

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Die IBM interessiert sich dem Vernehmen nach für die Enterprise-Services-Sparte des Blackberry-Anbieters Research in Motion (RIM).
RIM-Chef Thorsten Heins versucht die Firma wieder auf Kurs zu bringen.
RIM-Chef Thorsten Heins versucht die Firma wieder auf Kurs zu bringen.
Foto: RIM

Das berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. IBM habe einen informellen Vorstoß über eine mögliche Übernahme des Bereichs unternommen, der das Netz sicherer Server betreibt, welche die Blackberry-Geräte bedienen.

Niemand, so Bloomberg weiter, habe bislang Interesse an einer Komplettübernahme von RIM oder von dessen Endgerätegeschäft geäußert. RIM werde außerdem nicht vor dem Erscheinen seines neuen Betriebssystems "Blackberry 10" (BB10) voraussichtliche Anfang kommenden Jahres über irgendwelche Verkäufe entscheiden, weswegen es auch im Augenblick keine Verhandlungen gebe.

Der aus Deutschland stammende und seit Januar amtierende neue RIM-Chef Thorsten Heins versucht das kanadische Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, dem die Kunden scharenweise Richtung iPhone und Android davongelaufen waren. Im Mai hatte RIM mitgeteilt, es habe JP Morgan Chase und RBC Capital Markets als Berater engagiert, um strategische Optionen zu prüfen. Heins hat allerdings schon klargemacht, dass er lieber einen Partner finden oder das Blackberry-Betriebssystem in Lizenz geben als verkaufen würde.