Aktie unter Druck

IBM im Visier der US-Börsenaufsicht SEC

28.10.2015
Die US-Börsenaufsicht SEC prüft, ob bei den Buchhaltungsstandards des Computerkonzerns IBM alles mit rechten Dingen zugeht.

Im August habe man von einer Ermittlung im Zusammenhang mit Bilanzierungsmethoden zur Umsatzberechnung bestimmter Geschäfte in den USA, Großbritannien und Irland erfahren, räumte IBM am Dienstag in einer vierteljährlichen SEC-Pflichtmitteilung ein. Worum es dabei genau geht, ist nicht bekannt.

SEC-Zentrale in Washington, D.C.
SEC-Zentrale in Washington, D.C.
Foto: AgnosticPreachersKid via Wikimedia Commons

Das Unternehmen erklärte, in dem Fall mit der Behörde zu kooperieren. Anleger reagierten nervös - die IBM-Aktie fiel im New Yorker Handel zwischenzeitlich um über vier Prozent. Die SEC hatte in der Vergangenheit bereits unter die Lupe genommen, ob IBM seine Erträge im Cloud-Geschäft korrekt bilanziert. Diese Ermittlungen waren jedoch im vergangenen Jahr ohne Konsequenzen eingestellt worden. (dpa/tc)