IBM hilft Lagerbestände verschlanken

24.05.2006
Analysetechnik für den Handel soll Bestellungen und Lagerbestände auf Tagesbasis auswerten können und verspricht erhebliche Einsparungen.

Mit "Dynamic Inventory Optimization" bietet IBM eine Data-Mining-Lösung, die eine effizientere Lagerbestandsverwaltung ermöglichen soll. Sie entstand ursprünglich in Big Blues Forschungslabor in Zürich und verwendet patentierte Algorithmen und Optimierungstechnik, mit denen sich Muster in den Kundenaufträgen und Angaben zu den Lagerbeständen erkennen lassen. Eine Reduktion der Lagerbestände um bis zu 40 Prozent hält IBM für möglich und verweist diesbezüglich auf Kunden wie den Automobilzulieferer Mann und Hummel aus Niederaichbach. Dieser konnte mit Hilfe der IBM-Lösung seine Lagerbestände um 30 Prozent verringern und dennoch den Service-Level zu seinen Kunden bei 97 Prozent halten. Speziell für den Handel hat IBM nun diese Basistechnik weiterentwickelt und vertreibt sie als "Dynamic Inventory Optimization for Retail". In ihr gehen die Erfahrungen aus einem Projekt bei der Baumarktkette Max Bahr ein, die mit Hilfe der IBM-Technik ihre Bestellungen und Warenbestände in ihren 90 Filialen plant. Dazu werden jeden Abend zwischen 15 und 20 Millionen Transaktionen am Point-of-Sales der Filialen ausgewertet und mit historisierten Abverkaufszahlen der letzten zwei Jahren in Bezug gesetzt.

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