US-Akademiker als Kooperationspartner:

IBM forciert Engagement im Uni-Bereich

24.07.1987

BOSTON (CWN) - Vier Programme für den universitären Bereich stellte jetzt die IBM anläßlich der Academic Information Systems Conference (ACIS) in Boston vor. Der Marktführer wendet sich mit diesen Systemen an amerikanische Colleges und Hochschulen, die Information-Sharing für die Softwareentwicklung anbieten.

Bei "Isaac" (Information Sharing for Advanced Academic Computing) handelt es sich um ein interaktives System mit eingebauter Datenbank:, das PC-Benutzer dabei unterstützt Informationen über akademische State-of-the-Art-Projekte zu bekommen. Als Entwickler der mit IBM-Geldern erstellten Software zeichnet die University of Washington.

Die DB-Komponente wurde an der University of Texas at Austin erstellt. Sie enthält Kurzfassungen über Ergebnisse beziehungsweise Stand diverser Forschungsprojekte einschließlich mehrerer Studien, die Big Blue in Kooperation mit amerikanischen Hochschulinstituten durchgeführt hat.

Ziel des Netzwerks "Wisc-Ware" ist es, Software für Forschungs- und Ausbildungszwecke zu sammeln, zu testen und den Hochschulangehörigen verfügbar zu machen. Das an der University of Wisconsin at Madison entwickelte System wendet sich an Benutzer, die mit vernetzten IBM-PCs arbeiten.

Neu ist ferner die an der University of Bridgeport/Connecticut entwickelte Datenbank "Softinfo". Das Informationssystem hilft dem Benutzer bei der Suche nach Quellen, in denen Anwendungssoftware für den akademischen Bereich aufgelistet, bewertet und beschrieben wird.

Der vierte Punkt auf dem Announcement-Programm des Marktführers bezieht sich mehr auf die konzeptionelle Ebene: Geplant ist die finanzielle Beteiligung an diversen Pilotprojekten, die auf die Softwareentwicklung für Hochschulzwecke ausgerichtet sind.