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IBM entwickelt Sequent-Unix weiter

17.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat eine neue Version des zusammen mit Sequent erworbenen Unix-Derivats "Dynix/ptx" angekündigt. Release 4.5, das als weiterer Schritt in Richtung des "universellen" Unix "Monterey" betrachtet wird, bringt zwei wesentliche Verbesserungen:

Der "Application Region Manager" (ARM) ermöglicht Anwendern der "Numa-Q"-Server die Verteilung von Systemressourcen für spezifische Workloads ohne Reboot und manuelle Eingriffe. ARM kann nun auch Speicher- und Kernel-Tabellen sowie Prozessoren steuern.

Auf Betriebssystemebene wird erstmals der neue Schnittstellenstandard "Fibre Channel Class 2" unterstützt. Gleichzeitig wird Dynix/ptx 4.5 mit integrierten Diagnosewerkzeugen für SANs (Storage Area Networks) ausgeliefert.