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IBM entwickelt alternative Datenspeicherung

31.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unter dem Namen "iBoot" beschäftigt sich IBM mit einer neuen Speichertechnologie, die Laufwerke direkt am PC überflüssig machen soll. Statt dessen werden jedem PC bestimmte remote Laufwerke oder Teile davon zugewiesen. Die Speicherung erfolgt an einem zentralen Ort. Davon versprechen sich die Entwickler eine größere Speicherkapazität, geringere Kosten für die Wartung der PCs (zum Beispiel einfachere Software-Upgrades) und möglicherweise eine höhere Performance von Servern, die sich ohne Laufwerke dichter packen lassen. iBoot verwendet den neuen Netzstandard iSCSI, der das Internet Protocol benutzt, um Verbindungen zwischen PC und remotem Laufwerk aufzubauen. (sra)