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IBM entläßt im Server-Bereich

09.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM will zwischen drei und sechs Prozent seiner Mitarbeiter in der US-Server-Division entlassen. Grund sind Prognosen, nach denen sowohl das vierte Geschäftsquartal 1999 als auch das erste Vierteljahr 2000 für Big Blue mit Gewinneinbrüchen enden wird.

Der Hersteller hat die Zahl der betroffenen Stellen allerdings nicht exakt beziffert. Analysten gehen laut "Computergram" von 200 bis 500 Entlassungen aus. Senior Vice-President Sam Palmisano schrieb in einem internen Memo, man werde in den kommenden fünf Wochen entscheiden, welche Mitarbeiter an den Standorten für Serverentwicklung in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota, im texanischen Austin, sowie an den Standorten Poughkeepsie und Somers im Bundesstaat New York das Unternehmen verlassen müssen. IBM hatte Anfang Oktober bereits angekündigt, man werde fünf bis zehn Prozent der 10 000 Mann starken PC-Division entlassen (CW Infonet berichtete).