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IBM bündelt Trustix-Linux

25.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM bietet seine Linux-Server in Zukunft auch mit der Secure-Linux-Version von Trustix an. Besonders in den USA sollen IBM-Server mit dem Betriebssystem des norwegischen Herstellers an den Kunden gebracht werden. Zwar ist Trustix bereits seit Anfang 2001 Software-Partner von IBM, man konzentrierte sich bislang jedoch hauptsächlich auf die Märkte in Europa und Afrika.

Das Trustix-Linux bezeichnet Firmenchef Havard Wollan als verstärkte Red Hat-Variante, die um Firewall-, Proxy-, Web- und Mail-Server ergänzt wurde. Die Komponenten basieren auf Open-Source-Anwendungen, unter anderem von Apache, Postfix und Samba. Für die Wartung des Systems gibt es eine selbst entwickelte Management-Software, die laut Hersteller in Anmutung und Bedienung der Konsole von Windows NT gleicht. (lex)