X86-, Power-7- und Mainframe als ein virtuelles System

IBM bringt neue Mainframes

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
IBM hat heute neue "zEnterprise"-Mainframes vorgestellt. Wesentliches Feature: Mit der neuen Systemarchitektur lassen sich Workloads auf Mainframes, Power-7- sowie x86-basierten Rechnern als ein einziges, virtualisiertes System verwalten.
Das ist noch die Vorgänger-System-z-Variante: System-z10. Die jetzt präsentierten zEnterprise-Mainframes sollen bei bestimmten Workloads bis zu 60 Prozent leistungsfähiger sein.
Das ist noch die Vorgänger-System-z-Variante: System-z10. Die jetzt präsentierten zEnterprise-Mainframes sollen bei bestimmten Workloads bis zu 60 Prozent leistungsfähiger sein.

Wie nicht anders zu erwarten, sind die neuen Großrechner auch die bislang leistungsstärksten Systeme dieser Rechnerkategorie. Zudem, so Big Blue weiter, seien es die energieeffizientesten Mainframes bis dato.

Die vorgestellten Systeme kombinieren IBMs neue zEnterprise-Mainframes mit Technikentwicklungen. Hierzu gehören die "zEnterprise BladeCenter Extension" und der "zEnterprise Unified Resource Manager". Diese machen es erst möglich, Workloads über die drei Plattformen "System z", "Power 7" sowie "System x" hinweg zu nutzen. Auf diese Weise kommen Anwender jetzt zudem in den Genuss, gewisse Mainframe-Charakteristika wie etwa Zuverlässigkeits- und Sicherheitsfeatures auch auf ausgewählten Power-7- und System-x-Blade-Servern zu nutzen.