Kosten unter Kontrolle

IBM bestätigt den Aufwärtstrend

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Wenn IBM ein Gradmesser für die Situation der IT-Branche ist, dann ist es der Branche in den vergangenen Monaten nicht schlecht ergangen.

IBM hat am Donnerstag nach Börsenschluss die in der Vorwoche veröffentlichten vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal weitgehend bestätigt. Diese waren überraschend gut ausgefallen, woran sich grundsätzlich nichts geändert hat. Mit großem Interesse hatten die Beobachter jedoch auf die Zahlen zu den neuen Kontrakten gewartet, und auch hier lieferte IBM eindrucksvolle Ergebnisse ab: Demnach schrumpften die New Service Contracts im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur um vier Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar. Hingegen stiegen die kurzfristigen Verträge um 13 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar.

Unter Druck befand sich das untere Ende der Hardware-Palette, wo IBM im Wettbewerb mit HP und Dell steht. So sanken die Einnahmen mit x86-Servern um 18 Prozent. Unter dem Strich konnte der Quartalsumsatz mit 25,3 Milliarden Dollar die Erwartungen der Analysten nicht ganz erfüllen - im Gegensatz zum Profit, der sich auf 2,82 Milliarden Dollar belief. Hier landete der Konzern zwei Cent pro Aktie über Plan. Dies lag in erster Linie am rigiden Kosten-Management. IBM bestätigte zudem die Jahresprognosen.