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IBM beschleunigt Speicher für NAS-Umgebungen

14.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat eine neue Technik entwickelt, um Speichergeräte für NAS-Umgebungen (Network Attached Storage) zu beschleunigen. Mit Hilfe der TCP/IP-Offload-Engines (Toes) soll sich die Leistung der Storage-Devices unter Windows um bis zu 50 Prozent erhöhen, unter Unix um bis zu 30 Prozent. Dabei handelt es sich um Beschleunigungsadapter, die den im Speichergerät integrierten NAS-Prozessor bei der Rechenarbeit entlasten sollen. So benötige die Storage-CPU nach Angaben der IBM-Techniker bis zu 90 Prozent ihrer Rechenleistung dafür, die angeforderten Daten für die im Speichernetz eingesetzte TCP/IP-Übermittlung umzusetzen. Dies Arbeit soll künftig der Beschleunigungsadapter erledigen.

Eingesetzt wird die neue Technik in den Midrange-Speichermodellen "Total Storage NAS 200" und "Total Storage NAS Gateway 300". Beide Geräte arbeiten mit auf 2,4 Gigahertz getakteten Xeon-Prozessoren von Intel. Mit Hilfe von 146,8 GB großen SCSI-Festplatten lässt sich das 200er Modell bis zu einer Speicherkapazität von 7 TB skalieren. Die 300er Variante kann maximal 22 TB an Daten aufnehmen. Diese Speicherversion lässt sich außerdem über eine 2 Gbit/s schnelle Fibre-Channel-Verbindung auch in Storage Area Networks (SANs) einklinken.

Neben den Total-Storage-Modellen haben die Armonker auch die Speicherkapazitäten für die Geräte aus der FAStT-Reihe verbessert. So fasst das Modell FAStT 200 künftig bis zu 9 TB, die Varianten FAStT 500 und 700 bis zu 32,8 TB. Alle neuen Storage-Devices sind ab dem 22. November weltweit verfügbar. Für das Basismodell aus der Total-Storage-NAS-200-Reihe verlangt IBM 17.300 Dollar. Die Grundausführung des 300er-Modells kostet 63.100 Dollar. Für die neuen FAStT-Varianten hat IBM bislang noch keine Preise bekannt gegeben. (ba)