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IBM berät Norwich Union

21.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat den bislang größten Business-Consulting-Abschluss seit seiner Übernahme der Beratungssparte von PwC für 3,5 Milliarden Dollar im Jahr 2002 unter Dach und Fach gebracht: In den kommenden zweieinhalb Jahren betreut Big Blue die britische Versicherung Norwich Union. Dabei geht es zwar auch um die Umstellung einiger Computersysteme, der Fokus der Tätigkeit liege aber außerhalb der Technik, so IBM.

Beobachter schätzen das Auftragsvolumen auf rund 100 Millionen Dollar. IBM-Sprecher Bill Mew wollte diese Zahl nicht bestätigen, sagte aber zumindest, die Summe "liege nicht weit daneben". Verkäufe von Hard- oder Software seien nicht enthalten, so der IBM-Mann.

Mew zufolge will sich Norwich Union, eine Tochter der Londoner Versicherungsgruppe Aviva, von IBM Hilfestellung in Bereichen wie Organisationshierarchie, Mitarbeiterschulung und Optimierung von Geschäftsprozessen geben lassen, aber auch Beratung hinsichtlich Provisioning und Wartung seiner IT-Systeme. Die Zahlungen an IBM seien dabei an die Erreichung bestimmter Benchmarks für Produktivitätszuwachs, geringere IT-Ausgaben und Zertifizierung nach Industriestandards geknüpft. (tc)