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IBM: "Active Protection" schützt Notebook-Festplatten

08.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat mit dem "Thinkpad T41" das erste Notebook angekündigt, das mit dem Festplattenschutz "Active Protection" ausgestattet ist. Die Technologie basiert auf einem Chip auf der Systemplatine und soll Datenverluste verhindern, die aus Schäden an der Platte resultieren. Die Festplatte gehört neben Tastatur und Display zu den besonders gefährdeten Komponenten, sagte Volker Kapp, Leiter des PC-Produkt-Management in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Active Protection System überwacht alle Bewegungen des Notebooks, schaltet bei Erschütterungen oder starken Vibrationen die Platte kurzfristig ab und entfernt den Lesekopf vom Datenträger. Das verringert laut Kapp das Schadensrisiko sowie die Kosten für Wartung und Support der Festplatte.

Außerdem bietet IBM die Thinkpad-Modelle "T42" und "X31" künftig auch mit Unterstützung für die WLAN-Standards (Wireless LAN) 802.11 a, b und g an. Die neuen Einstiegsmodelle "R40" und "R40e" werden mit schnelleren Celeron- und mobilen Pentium-4-Prozessoren bestückt. Die Desktop-Alternative "G40" ist mit Pentium-4-CPUs mit bis zu 3 Gigahertz Taktrate lieferbar. Alle neuen Thinkpad-Modelle bringen die Technologie "ThinkVantage" mit, die laut IBM einen leichteren Umgang mit dem Rechner ermöglicht. Enthalten ist zum Beispiel das Tool "Access Connection" zur leichteren Verwaltung von Netzwerkzugängen via WLAN, Ethernet oder Modem.

Die neuen Thinkpad-Notebooks kommen Ende Oktober auf den Markt. Das T41 kostet 2350 Euro, das X31 gibt es ab 1970 Euro und die Einstiegsmodelle R40 und R40e sind für knapp 1430 beziehungsweise rund 1110 Euro zu haben. Für den Desktop-Ersatz G40 veranschlagt IBM 1380 Euro. (lex)