Minimalistische Textverarbeitung

iA Writer in neuer Version 3.0

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Digitalagentur Information Architects (iA) hat ziemlich genau fünf Jahre nach dem Erstling die neue Version 3.0 von "iA Writer" veröffentlicht.

Die ursprünglich nur für das iPad geschriebene App mit der ikonische blauen Eingabemarke ist mittlerweile auch für iPhone, Mac und Android (die Windows-Fraktion bleibt bis dato leider außen vor) sowie in einer anders konzipierten Pro-Ausführung zu haben. Zielgruppe sind Nutzer, die oft und/oder viel schreiben und sich dabei möglichst auf den eigentlichen Text fokussieren möchten. Bei der Weiterentwicklung haben sich die iA glücklicherweise weiter darauf konzentriert, statt der Versuchung zu erliegen, alle möglichen neuen Features in das Programm einzubauen.

Zu den Neuerungen in iA Writer 3.0 gehören auf dem Mac Unterstützung für Wischgesten (von links bringt die Dateibibliothek, von rechts eine voll responsive HTML-Vorschau, die synchron mit dem Editor mitscrollt), eine dreistufige App-Architektur (bei der jeweils nur eine Pane sichtbar ist) mit auf kleinen Bildschirmen wieder sinnvollen Menüs (Support für 3D Touch im iPhone 6s gibt es wohl auch), eine anpassbare zusätzliche Tastaturzeile sowie einige zuvor nur auf dem Desktop verfügbare Funktionen (Word Im-/Export, Suchen und Ersetzen, Volltextsuche über die Bibliothek) unter iOS.

Für Besitzer von iA Writer Pro sind die neuen Apps kostenlos, ein erstes Bugfix-Udpate 3.01 ist bereits avisiert.