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I-Mode-Einführung in Europa verzögert sich

17.07.2001
Statt im Frühjahr 2002 kann NTT Docomo seinen "I-Mode"-Dienst in Europa wohl erst im Sommer nächsten Jahres starten. Der Grund: Die Hersteller können nicht in ausreichender Menge GPRS-Handys liefern.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo wird die ursprünglich für Ende März 2002 geplante Einführung seines mobilen Internet-Dienstes "I-Mode" in Europa wahrscheinlich auf Ende Juni verschieben müssen. Kiyoyuki Tsujimura, Managing Director des Global Business Department, begründete die drohende Verzögerung gestern mit Schwierigkeiten europäischer Handyhersteller, rechtzeitig I-Mode-kompatible Geräte zu liefern.

NTT DoCoMo will den in Japan populären I-Mode-Standard weltweit verfügbar machen. Dazu hat der Konzern Ende vergangenen Jahres unter anderem Partnerschaften mit dem US-Carrier AT&T sowie dem niederländischen Mobilfunkunternehmen KPN Mobile geschlossen. Bislang nutzen bereits 25 Millionen Japaner den paketbasierten Internet-Service, um unter anderem Nachrichten abzurufen, E-Mails zu lesen und zu verschicken sowie Comics auf ihre Handys herunterzuladen.