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Hydra - ein Editor für Extreme Programming

18.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Codingmonkeys, ein Gruppe von Informatikstudenten der Technischen Universität München (TUM), haben die neue Version 1.1 ihres Editors "Hydra" für Mac OS X veröffentlicht. Das in Cocoa geschriebene Programm ermöglicht das gleichzeitige Arbeiten mehrerer Autoren an einem Text - ideal geeignet mithin für Pair oder Extreme Programming. Dabei nutzt Hydra unter anderem spezielle Techniken des Apple-Betriebssystems wie Rendezvous. Als Editor unterstützt Hydra unter anderem Unicode und typische Programmierfeatures wie automatisches Einrücken, erweiterbares Syntax Highlighting und Integration mit Apples "Project Builder".

Neu in Version 1.1 sind Unterstützung von "hydra://"-URLs, das Editieren von Blöcken, Integration mit FTP-Clients (Upload beim Speichern), anpassbare Textfarben und Texteingabe über Composed Input (Japanisch, Chinesich etc.). Hydra wird als Freeware, allerdings nicht unter Open-Source-Lizenz angeboten; eine Portierung auf Windows oder Unix/Linux halten die Autoren aus technischen Gründen derzeit leider nicht für machbar. (tc)