Kleine Helfer

Hurl - Web-APIs direkt im Browser testen

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Web-Entwickler haben täglich mit Http-Anfragen zu tun, sei es bei der Implementierung eigener Server-Client-Anwendungen, bei der Arbeit mit Web-Services oder bei der Integration mit externen APIs (Application Programming Interface).
Hurl - Web-APIs direkt im Browser testen.
Hurl - Web-APIs direkt im Browser testen.
Foto: Diego Wyllie

Als Grundstein der Web-Entwicklung sind offene Programmierschnittstellen, wie sie etwa Facebook, Twitter, Amazon oder Paypal anbieten, aus dem heutigen Web 2.0 nicht mehr wegzudenken. Um die Methodenaufrufe ihrer APIs zu testen, empfehlen die Anbieter oft die Verwendung des bewährten Kommandozeilen-Tools "Curl". Wer sich auf der Kommandozeile nicht in ihrem Element fühlt, der kann stattdessen auf "Hurl” zurückgreifen.

Die schlanke Web-Applikation ist extrem einfach zu bedienen. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, das heißt man kann sofort loslegen. Nachdem der Anwender eine beliebige URL angegeben hat, kann er definieren, mit welchem der Http-Methoden (Get, Post, Delete, Update) die Anfrage gesendet werden soll. Zudem kann die erforderliche Http-Authentifizierung ("no auth” und "Http Basic”) ausgewählt werden. Ist die Option "Follow Redirects” selektiert, so werden Domainweiterleitungen zugelassen. Schließlich können beliebige Http-Header-Parameter hinzugefügt werden. Wenn die Anfrage gesendet wurde, wird die Antwort des Servers mit allen dazugehörigen Details übersichtlich dargestellt. (ph)